Ein 20-jähriger Mann warf einen Brandsatz auf das Haus von OpenAI-CEO Sam Altman in San Francisco. Niemand wurde verletzt, doch der Vorfall zeigt, wie aufgeheizt die gesellschaftliche Stimmung rund um K.I. geworden ist. Kurz darauf wurden auch Drohungen gegen den OpenAI-Firmensitz gemeldet. Der Tatverdächtige wurde festgenommen und OpenAI kooperiert mit den Ermittlungsbehörden.
Die EU-Kommission plant, OpenAI unter den Digital Services Act (DSA) zu stellen. ChatGPT soll künftig als „sehr große Suchmaschine" eingestuft werden, was strengere Transparenz- und Risikomanagementpflichten bedeutet. Hält sich OpenAI nicht an das EU-Gesetz, drohen empfindliche Strafen. Dies ist ein bedeutender Schritt in der europäischen K.I.-Regulierung.
Die deutsche K.I.-Hoffnung Aleph Alpha und das kanadische Unternehmen Cohere verhandeln über einen Zusammenschluss – mit Unterstützung der Bundesregierung. Cohere wird mit 6 bis 7 Milliarden Dollar erheblich höher bewertet als Aleph Alpha. Eine Fusion würde einen bedeutenden Schritt für eine souveräne europäische K.I.-Infrastruktur darstellen und Europa im globalen K.I.-Wettbewerb stärken.
Anthropic hat Claude Mythos Preview vorgestellt – ein K.I.-Modell, das so effektiv Sicherheitslücken in Software findet, dass es vorerst nur einer handverlesenen Gruppe von Cybersecurity-Unternehmen zugänglich gemacht wird. Das Modell kann Schwachstellen selbstständig identifizieren und ausnutzen. Die EU begrüßt Anthropics vorsichtigen Rollout-Ansatz als vorbildlich.
OpenAI hat einen neuen 100-Dollar-Pro-Plan für ChatGPT eingeführt, der fünfmal mehr Codex-Nutzung als der Plus-Plan bietet. OpenAI macht keinen Hehl daraus, dass dieser Tarif direkt auf Anthropics Claude-Preismodell zielt. Der neue Plan richtet sich an Entwickler und Power-User, die intensive Coding-Sessions benötigen.
Meta hat Muse Spark veröffentlicht, das erste K.I.-Modell seines teuer zusammengestellten Superintelligenz-Teams. Das nativ multimodale Reasoning-Modell unterstützt Tool-Nutzung, visuelles Chain-of-Thought-Denken und Multi-Agenten-Orchestrierung. Es ist Metas erstes Frontier-Modell ohne offene Gewichte – ein strategischer Schwenk weg von Metas bisheriger Open-Source-Philosophie.
Salesforce hat Slackbot zur zentralen Schnittstelle für K.I.-Agenten, CRM und Drittanwendungen ausgebaut. Ab April 2026 erhalten auch Nutzer der Free- und Pro-Pläne ein begrenztes Kontingent an K.I.-Gesprächen. Salesforce positioniert Slack damit als universelle K.I.-Arbeitsplattform und will die Art, wie Teams arbeiten, grundlegend verändern.
Matei Zaharia, Mitgründer von Databricks, hat den renommierten ACM Computing Prize gewonnen. Bei der Preisverleihung sorgte er mit einer provokanten These für Aufsehen: AGI – künstliche allgemeine Intelligenz – sei bereits Realität. Diese Aussage eines der angesehensten K.I.-Forscher der Welt hat eine breite Debatte über die Definition und den aktuellen Stand von AGI ausgelöst.
Angesichts der rasant wachsenden Nachfrage hat Anthropic seinen Rechenkapazitäts-Deal mit Google und Broadcom deutlich ausgebaut. Das Unternehmen setzt dabei auf Googles TPUs und Broadcoms Custom-Chips. Anthropic meldete zudem, dass sein projizierter Jahresumsatz auf über 30 Milliarden Dollar gestiegen ist – mehr als dreimal so viel wie im Vorjahr.
OpenAI setzt sich aktiv für einen Gesetzentwurf ein, der die Haftung von K.I.-Entwicklern für Schäden durch ihre Modelle beschränken würde. Das Unternehmen argumentiert, dass klare Haftungsgrenzen Innovation fördern. Kritiker sehen darin einen Versuch, sich der Verantwortung für mögliche Schäden durch K.I.-Systeme zu entziehen – besonders brisant angesichts aktueller Klagen gegen OpenAI.
Eine Frau, die Opfer von Stalking wurde, hat OpenAI verklagt. Sie behauptet, ChatGPT habe den Wahn ihres Verfolgers aktiv befeuert und ihre Warnungen ignoriert. Der Fall wirft grundlegende Fragen zur Verantwortung von K.I.-Anbietern auf und könnte richtungsweisend für künftige Haftungsfragen sein. Floridas Generalstaatsanwalt hat ebenfalls eine Untersuchung gegen OpenAI eingeleitet.
Eine investigative Reportage fördert schwere Vorwürfe gegen OpenAI-CEO Sam Altman zutage, die weit über das übliche Maß an unternehmerischer Härte hinausgehen und fundamentale Fragen zur Führungskultur aufwerfen. Das öffentliche Bild des visionären K.I.-Pioniers bekommt tiefe Risse. Die Enthüllungen kommen zu einem besonders heiklen Zeitpunkt – kurz vor dem geplanten Börsengang von OpenAI.
Während Milliarden in K.I. fließen und K.I.-Agenten immer mächtiger werden, wächst die Jobangst. Ein renommierter Ökonom analysiert, welche Wirtschaftsdaten tatsächlich Aufschluss darüber geben, ob K.I. Arbeitsplätze vernichtet oder schafft. Sein Fazit: Die bisherigen Daten zeigen ein differenzierteres Bild als die öffentliche Debatte vermuten lässt – K.I. verändert Arbeit, ersetzt sie aber nicht einfach.
Aktuelle K.I.-Benchmarks messen oft nicht das, was in der Praxis wirklich zählt. Ein MIT Technology Review-Kommentar analysiert, warum Standard-Benchmarks die echte Leistungsfähigkeit von K.I.-Modellen nur unzureichend abbilden und welche alternativen Testmethoden aussagekräftiger wären. Die Debatte ist relevant, weil Unternehmen und Investoren Milliarden auf Basis dieser Bewertungen entscheiden.
Die französische Regierung hat einen konkreten Fahrplan vorgestellt, Windows durch Linux zu ersetzen. Jedes Ministerium muss bis Herbst 2026 einen eigenen Umsetzungsplan vorlegen. Der Schritt ist eine direkte Reaktion auf die Abhängigkeit von US-amerikanischen Technologiekonzernen und soll Frankreichs digitale Souveränität stärken – ein Signal, das weit über Frankreich hinaus Wirkung haben könnte.