Meta hat den Zugang zu KI-Charakteren für Teenager vorübergehend gestoppt, während eine neue Version vorbereitet wird. Teenager können weiterhin auf Metas KI-Assistenten zugreifen, jedoch nicht auf die Charaktere. Andere Unternehmen haben ebenfalls Teenager von KI-Chatbots ausgeschlossen, da zunehmende Bedenken bestehen.
Apple plant laut einem Bericht, Siri zu einem vollwertigen KI-Chatbot umzubauen und tritt damit in direkte Konkurrenz zu ChatGPT und Google Gemini. Die neue Version soll dank Gemini-Integration deutlich konversationsfähiger werden und echte Chatbot-Funktionen bieten.
Google hat am Donnerstag angekündigt, "Personal Intelligence" in den AI Mode zu bringen. Dieser kann nun auf Gmail und Google Photos zugreifen, um maßgeschneiderte Antworten zu liefern. Die Funktion wirft jedoch erhebliche Datenschutzfragen auf, da persönliche Daten für KI-Training genutzt werden könnten.
OpenAI fokussiert sich 2026 verstärkt auf das lukrative Enterprise-Geschäft. Das Unternehmen will mit maßgeschneiderten Lösungen für große Unternehmen die Umsätze deutlich steigern und sich gegen die wachsende Konkurrenz von Microsoft, Google und Anthropic behaupten.
Microsoft testet intensiv das KI-Entwicklungs-Tool Claude Code von Anthropic. Tausende Mitarbeiter nutzen es bereits, auch für Produkte wie Windows und Microsoft 365. Die strategische Partnerschaft zeigt Microsofts Interesse an Alternativen zu OpenAI.
Das fünf Jahre alte Startup LiveKit, das OpenAIs ChatGPT Voice Mode betreibt, hat eine Bewertung von 1 Milliarde Dollar erreicht. Das Unternehmen sammelte 100 Millionen Dollar in einer Finanzierungsrunde unter Führung von Index Ventures ein.
KI-Pionier Yann LeCun hat sein neues Startup AMI Labs enthüllt, das an sogenannten "World Models" arbeitet. Die Technologie soll KI-Systemen ein besseres Verständnis der physischen Welt ermöglichen und könnte die nächste Generation von KI-Modellen prägen.
Das Berliner Startup Langdock ist eine KI-Plattform, die es Unternehmen ermöglicht, Sprachmodelle großer KI-Anbieter sicher zu nutzen. Das Start-up verspricht seinen Kunden, dass ihre Daten geschützt bleiben und nicht für das Training von KI-Modellen verwendet werden.
Ein ehemaliges Google-Trio entwickelt eine interaktive KI-gestützte Lern-App für Kinder. Die App soll über reine Textinteraktion hinausgehen und bietet multimodale Lernerfahrungen. Big Tech und Startups wetteifern um den lukrativen Markt für KI-basierte Bildungssoftware.
EU-Abgeordnete skizzieren einen Kurswechsel in der Digitalpolitik und fordern Unabhängigkeit von US-Infrastrukturen sowie mehr heimische KI und Open Source. Der digitale Befreiungsschlag soll Europas technologische Souveränität stärken und die Abhängigkeit von amerikanischen Tech-Giganten reduzieren.
In Minnesota wurden Aktivistinnen festgenommen, die Proteste gegen ICE organisiert haben sollen. Das Weiße Haus hat von einer Aktivistin ein Foto mit KI manipulieren lassen und verbreitet. Der Vorfall zeigt die wachsende Gefahr von KI-Manipulation in der politischen Kommunikation.
Die Kritik an den KI-generierten Deepfakes von Elon Musks Grok war groß, das ganze Ausmaß war bislang aber unklar. Nun haben zwei Organisationen erstmals nachgezählt: Analysen zeigen, dass Grok zwei bis drei Millionen sexualisierte Deepfakes generiert hat.
Stuart Russell hat das einflussreichste KI-Lehrbuch geschrieben. Er erklärt, warum die Technologie bald auch Top-Manager ersetzen könnte – und wann sie zu gefährlich wird. Die provokante These wirft Fragen über die Zukunft von Führungspositionen im KI-Zeitalter auf.
Googles DeepMind-Chef Demis Hassabis zeigt sich überrascht, dass OpenAI mit Werbung in ChatGPT vorprescht. Er bestätigt, dass Google keine solchen Pläne für Gemini hat. Die unterschiedlichen Strategien zeigen verschiedene Philosophien im Umgang mit KI-Monetarisierung.
Vor allem deutsche Firmen erzielen durch den Einsatz von KI selten geringere Kosten oder höhere Umsätze, zeigt eine PwC-Umfrage beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Das liegt in vielen Fällen an fehlender Strategie und mangelnder Integration in bestehende Prozesse.